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  • Wolf(i) auf Beutezug

    Bei den Masters Weltmeisterschaften in Amsterdam (NL) sicherte sich Wolfgang Reis den ausgezeichneten siebten Platz. 

    Ein einsamer Hohenemser Wolf (gang Reis) machte sich vergangene Woche auf den Weg in ein fernes Jagdrevier. Ausgehungert (durch fünf Kilo Gewichtmachen) und dürstend nach Erfolg fand er im Niederländischen Amsterdam ideale Bedingungen für einen erfolgreichen Beutezug. Bei den Masters Weltmeisterschaften in der Kategorie M55 -90kg zeigte das Emser Raubtier am Mittwoch, 23.09.2015, dass es noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Insgesamt 27 Konkurrenten trafen in der dicht besetzen Gewichtsklasse aufeinander und Wolfgang Reis bewies gleich im Ersten Kampf: er will und kann ein Alpha-Tier sein. So verspeiste er seinen Französischen Auftaktgegner souveränen. Ebenso erlegte er seinen britischen Konkurrenten im zweiten Kampf. Im dritten Duell traf Wolfi auf "die russische Bestie" Andrey Kalinin, der sich später auch den Turniersieg holen sollte. An dem stark kämpfenden Russen biss er sich die Zähne aus. Nicht jedoch am ersten Trostrunden-Gegner aus Weißrussland, den er gehörig aufs Kreuz legte. Erst der Italiener Armando Vettori sollte den Beutezug des UJC-Hohenems Veteranen stoppen. Wir gratulieren zu Platz 7! Doch der Hunger des Wolfes scheint noch lange nicht gestillt!

    Ergebnisse

  • Wenn's im Dojo brummt...

    ... dann ist Vorarlberg Randori! Über 80 Sportler aus vier Nationen besuchten zum Start der Herbstsaison das berüchtigte Vorarlberg Randori. Auch Politik und Sport-Verantwortliche der Stadt Hohenems und des Landes überzeugten sich vom hohen Niveau und dem augenscheinlichen Platzmangel.

    Dicke Luft, knapp 30 Grad, der Schweiß tropft von der Decke, dazu der einzigartige Geruch von verschwitzen Tapeverbänden, das Geräusch schlurfender Füße auf den Tatami und kaum Platz, sich zu bewegen. Am Mitwoch, 16. September, startete die Herbstsaison mit dem berüchtigten Vorarlberg Randori. Und das mit rekordverdächtiger Beteiligung. Über 80 Sportler aus der Schweiz (St. Gallen), Liechtenstein, Deutschland (Ravensburg, Sindelfingen) und Österreich (sämtliche Ländle-Vereine und Innsbruck) nahmen die teilweise weite Anreise in Kauf um dem Judosport auf höchstem Niveau zu frönen. In dutzenden Randoris matchten sich die Athleten in einem in dieser Region einzigartigen Aufeinandertreffen der besten Judoka weit und breit. 

    Politische Gespräche

    Das hat sich auch abseits der Judo-Szene bereits herum gesprochen und daher wollten sich nun Verantwortliche aus Politik und Sportverwaltung selbst ein Bild von der positiven Entwicklung machen. Labg. u. Stadtrat Dieter Egger, Sportstadtrat Friedl Dold und Sport-Referent Josef Felder, der Leiter des Landes-Sportreferats Michael Zangerl sowie Simon Nussbaumer vom Sportservice Vorarlberg staunten nicht schlecht, als sie die angereiste Judo-Armada erblickten. Während die Sportler fleißig trainierten, diskutierten sie mit Verbandspräsident Emanuel Schinnerl über Lösungen für die augenscheinlichen Platzprobleme. Für einen optimalen Trainingsbetrieb und weitere positive Entwicklungen werden zukünftig zusätzliche Mattenflächen von rund 18 x 15 Meter, weitere Umkleiden, Duschen und Aufenthaltsräume benötigt. Dazu steht ein möglicher Anbau an das bestehende Schulgelände im Raum, wobei die zusätzlichen Räumlichkeiten wie bisher auch für den Schulsport, Schülerbetreuung sowie Breiten- und Leistungssport zur Verfügung stehen würden. 

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  • Sehenswerte Ausbeute in Wien

    Zwei Mal Silber und gleich vier Mal Bronze holte die Ländle-Equipe vergangenen Samstag (12.09) beim  International Vienna Open. Eine sehenswerte Ausbeute!

    Sechs Vorarlberger Starter und sechs Medaillen. Das kann sich sehen lassen. Beim traditionsreichen International Vienna Open geigten unsere Nachwuchs-Asse wieder gehörig auf. Und das Ländle wurde seinem Ruf als Talentschmiede wieder einmal mehr als gerecht. Einziges Manko, wenn man so will: niemand durfte dieses Mal auf die oberste Stufe des Podests steigen, was dem Vernehmen nach nicht immer nur an den Kampfleistungen lag. Sei's drum, das ist Sport. Ganz knapp an einer Goldenen scheiterten jedenfalls die Hohenemserin Sarah Wolfgang und der Montafoner Vache Adamyan. Sie wurden erst im Finale gestoppt und holten sich Silber. Vorarlberger Girl-Power zeigten Celine Salzgeber, Anna Lena Schuchter und Sarah Schmoranz, die sich jeweils Bronze sicherten. Genauso wie Lukas Stöckler, der seinen dritten Platz natürlich nicht mit Girl-Power, sondern mit unbändiger Manneskraft klar machte. So kann's weiter gehen!

    Ergebnise

  • Judo-Junioren schwitzten in Hohenems

    Beim ersten internationalen Trainingslager des UJC Hohenems treffen derzeit die größten nationalen und internationalen Judo-Hoffnungen aufeinander.

    Aus allen Richtungen folgten sie dem Ruf des Union Judoclub Hohenems. Über 100 der besten Junioren Judoka aus 7 Nationen schwitzten von 30.08. bis 04.09 in der Sporthalle des Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrums um sich mit ihresgleichen zu Messen. Mit dabei ist auch das Österreichische Nationalteam sowie sämtliche Ländle-Asse. Aber auch einige Exoten aus Russland, Armenien und Norddeutschland schätzen die hohe Qualität des Camps. In drei Einheiten täglich und dutzenden Sparring-Kämpfen lernen die Mattenfüchse das Handwerk für ihre Karriere im japanischen Traditions-Sport.

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