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  • Thüringer Trainings-Paradies

    Beim 25. Thüringen-Pokal schnupperten die Vorarlberger Nachwuchs-Hoffnungen erneut internationale Luft. Und auch beim anschließenden Trainingslager gab hochkarätige Partner satt. 

    Es geht was vorwärts bei unseren Mädels. Beim 25. internationalen Thüringen-Pokal, vergangenes Wochenende in Bad Blankenburg blieben die Golden Girls Anna-Lena Schuchter, Celine Salzgeber, Sarah Schmoranz und Sarah Wolfgang zwar ohne Medaille, doch ist sich Landestrainer Holger Scheele sicher, dass die Richtung stimmt. "Man hat wieder gesehen, dass die Mädels auf diesem Top-Niveau durchaus mithalten können. Gleichzeitig hat sich aber auch gezeigt, wo wir noch besser werden müssen", betont der Coach, der insbesondere die ein oder anderen konditionelle Schwäche bei seinen Sportlerinnen ausmachte. "Dem werden wir schon noch abhelfen", so Scheele mit einem Augenzwinkern. 

    Brechend volle Halle

    Eine erste Möglichkeit, um am Projekt "Pferdelunge" zu arbeiten, fanden die Sportlerinnen beim anschließenden Trainingslager. Fast 500 hochkarätige Sportler aus rund 15 Nationen matchten sich in den vergangenen Tagen in einer brechend vollen Halle. Genau das richtige Umfeld also, um international noch besser Fuß zu fassen.

  • Der Schülercup hat begonnen

    Vergangenen Samstag hat die Saison auch für die Jüngsten begonnen. Die erste Runde des diesjährigen Schülercups ging an den Judoclub Bregenz.

    Während die Vorarlberger Leistungssportler vergangenen Samstag bei den Staatsmeisterschaften in Wien erfolgreich waren, wollten es zeitgleich auch die Jüngsten unserer Fighter wissen. Bei der ersten Runde des diesjährigen Schülercups in Feldkirch Levis zeigten fast 80 junge Starter, dass man sich um die Zukunft des Ländle-Judo keine Sorgen zu machen braucht. Am erfolgreichsten an diesem Tag war der Judoclub Bregenz, der sich mit 23 Zählern knapp vor Dornbirn (22 Punkte) an die Tabellenspitze setzte. Eine spannende Saison scheint damit vorprogrammiert. 

    Ergebnisse Runde 1

  • Die Jugend klopft an

     Die Staatsmeisterschaften 2016 sind geschlagen! Dabei zeichnete sich ab, dass der Generationenwechsel immer näher rückt. Und zukünftig wird auch Vorarlberg wieder ein gehöriges Wörtchen mitreden, was die Ländle-Damen am Samstag mit zwei dritten, zwei fünften und einem siebten Platz eindrücklich unter Beweis stellten. 

    "Schau ma' mal, was geht!" Das dachten sich Landestrainer Holger Scheele und seine Medaillenhamster Sarah Wolfgang,  Anna-Lena Schuchter, Celine Salzgeber und Sarah Schmoranz vergangenen Samstag für ihr erstes Antreten in der allgemeinen Klasse bei den Staatsmeisterschaften in Wien. "Die Mädels sind im Nachwuchs bereits top. Deshalb dachten wir uns, wir fahren ganz ohne Druck da hin und loten aus, was bei den Großen schon geht", erklärte Scheele vorab. Und wie sich im Nachhinein heraus stellen sollt: Da geht schon einiges! 

    Bronze für Klinger und Schuchter

    Ihr Können besonders unter Beweis stellte an diesem Tag vor allem die Montafonerin Anna-Lena Schuchter. Die griffstarke Linksauslegerin zeigte eindrucksvoll, dass sie bereits bei den Erwachsenen mithalten kann. Die 15-jährige sicherte sich in drei bärenstarken Kämpfen die Bronzemedaille in der Gewichtsklasse -63 kg. Ebensolches schaffte Desirée Klinger, die ja schon lange zu den heißen Vorarlberger Eisen zählt, eine Gewichtsklasse tiefer (-57kg). Wobei, an diesem Tag bremste die ein oder andere strittige Kampfrichter-Entscheidung die Sportsoldatin etwas aus. "Der Finaleinzug war für Desirée bereits in Griffweite, sie hat den Kampf klar dominiert. Weshalb die entscheidende Strafe (wegen Inaktivität, Anm.) an Desi ging, ich weiß es wirklich nicht", rätselte Scheele nach dem umstrittenen Duell gegen die Wienerin Anna Dengg. Sei's drum, im anschließenden Kampf um Bronze zerpflückte Klinger ihre Gegnerin eindeutig. Der Aufwärtstrend ist klar erkennbar. 

    Kampf der Giganten

    Ein wahres Generationen-Duell erlebte indessen die Hohenemserin Sarah Wolfgang (-63kg), die in ihrem ersten Kampf auf niemand geringeren wie die mittlerweile 32-jährige Hilde Drexler traf. Gegen die Olympiastarterin gab es zwar nichts zu holen, dennoch bewies die junge ULZ-Sportlerin Kampfgeist und lies ihr Talent mehrmals aufblitzen. Und so sollte es am Ende trotzdem für Platz fünf reichen, ein wirklich starkes Ergebnis.  Auch in der Gewichtsklasse -48 kg leuchtete eine Vorarlberger Zukunftshoffnung. Denn U18-Staatsmeisterin Celine Salzgeber schrammte mit Platz fünf ebenfalls nur knapp an der Medaille vorbei. Die Dornbirnerin Sarah Schmoranz (-52 kg) zeigte mit Platz 7 ebenfalls, dass von unseren Girls noch viel zu erwarten sein wird. 

     

  • Gmundener Judo-Festspiele

    Beim dritten internationalen Gmundener Judoturnier am 5. und 6. März sahnten die Vorarlberger Sportler ordentlich ab. Mit 2x Gold, 5x Silber, 4x Bronze kann sich die Ausbeute wirklich sehen lassen.

    Vergangenes Wochenende reiste eine Abordnung Vorarlberger Nachwuchs-Judoka an den schönen Traunsee um beim 3. internationalen Gmundener Judoturnier die ein oder andere Duftmarke zu setzen. Wobei, genau genommen war es mehr als das. Denn die Cracks kämpften sich beim mit 13 Nationen überaus stark besetzen Turnier reihenweise auf's Podest. Den Auftakt machten dabei am Samstag (U18 und U21) unsere Ippon-Girls Celine Salzgeber (-48kg), Sarah Schmoranz (-52kg) und Anna-Lena Schuchter (-63kg). Celine, die aufgrund des Gewichtmachens nicht ganz so spritzig wie sonst wirkte, sicherte sich bei den U18 Platz 2. Nur unwesentlich schlechter erging es Sarah und Anna-Lena, die jeweils Bronze holten. Ebenfalls ihre klasse aufblitzen ließen die Dornbirner Twins Lukas (-50kg) und Tobias (-46kg) Stöckler, die sich beide die Silbermedaille umhängen durften. 

    Kid's räumen ab 

    Wie in einem Amaisenhaufen wuselte es einen Tag später in der Gmundener Sporthalle. Denn am Sonntag wollten es über 600 Kinder und Jugendliche in den Kategorien der U10, U12, U14 und U16 wissen. Doch auch unter dieser Konkurrenz bewiesen die Ländle-Asse ihr Können. Anna-Lena Schuchter und Celine Salzgeber, die am Sonntag bei den U16 in ihrer eigentlichen Altersklasse starteten, ließen keine Zweifel daran aufkommen, dass sie zum Top-Nachwuchs gehören. Sie sicherten sich ganz souverän Gold. Bei den U14 holten sich Antonia Alge (-28kg) und Denise Kemter (-52kg)  vom UJC Dornbirn den starken 2. Platz. Ihr Vereinskollege Fabian Bereuter (-30kg) rundete das erfolgreiche Wochenende mit einer tollen Bronzemedaille ab. 

    Resultate U18 & U21

    Resultate U10 , U12, U14 & U16

     

  • Aufbruchstimmung beim Trainermeeting 2016

    Vergangenen Sonntag versammelte sich nahezu alle Vorarlberger Judotrainer in Hohenems. Beim Trainermeeting 2016 wurde das neue Gesamtförderkonzept vorgestellt. Gemeinsam schwor man sich auf eine erfolgreiche Trainingsarbeit ein. 

    Insgesamt 28 Trainerinnen und Trainer aus allen Vereinen unseres Landes pilgerten vergangenes Wochenende nach Hohenems. Denn im Hotel Schiffle wurde beim Trainermeeting 2016 das lang erwartete "Gesamtförderkonzept des JLV-Vorarlberg 1.0" endlich vorgestellt. In bewährter Manier präsentierten Verbandspräsident Emanuel SCHINNERL und den Landestrainern Holger SCHEELE, sowie Marco PETER der das Konzept federführend erarbeitete, das spannende Papier. Wie überzeugend und fast revolutionär das unter wissenschaftlichen Parametern erstellte Konzept ist, erkannte man an den Reaktionen der Teilnehmer.  Es herrschte richtige Aufbruchstimmung und große Einigkeit über die hohe Qualität des nun gesetzten Meilensteines im Judo-Landesverband. Nun gilt es das die geplanten Schritte umzusetzen. Doch Holger Scheele weiß: "Alle Vereine müssen an einem Strick ziehen, und zwar auf der selben Seite des Stricks. Wenn sich alle dessen bewusst sind, dann wurde heute der Grundstock für eine qualitativ hochstehende Trainingsarbeit gelegt die in ein paar Jahren mit Olympiastartern belohnt werden wird".