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  • Hoher Besuch: Nationalteam zur Olympia-Vorbereitung in Vorarlberg

    Die Vorbereitung für Rio beginnt. Im Olympiazentrum Dornbirn und im Judo-Bundesleistungszentrum Hohenems finden das Judo-Nationalteam dazu die besten Bedingungen vor. 

    Rio rückt näher und näher, die Qualifikationsphase ist so gut wie abgeschlossen und die Karten sind gemischt. Olympia kann kommen! Doch bevor es soweit ist, geht es für die Damen und Herren des Österreichischen Nationalteams um den letzten Feinschliff. Kraft, Ausdauer und taktische-technische Finessen, aber auch Regeneration nach der anstrengenden World-Tour stehen dabei in den kommenden zwei Monaten im Zentrum. Optimale Bedingungen dafür finden die Sportler im Olympiazentrum Dornbirn und im Judo-Bundesleistungszentrum Hohenems, weshalb es bereits vergangene Woche eine Abordnung des Herren Teams ins Ländle Verschlug. Unter der Obhut von Nationaltrainer Patrick Rusch trainieren bis Anfang Juni die schweren Jungs Stephan Hegyi, Max Hagender, Daniel Allerstorfer (er kämpft dieses Wochenende bei den Masters in Guadalajara, Mexico, um die letzten Punkte, ist aber bereits für Rio qualifiziert) und das Vorarlberger Aushängeschild Laurin Böhler hauptsächlich Kraft und Ausdauer.

     Gesamte Damenmannschaft

     In Mexico kämpfte dieses Wochenende auch ein Großteil des Damen-Nationalteams (und das höchst erfolgreich: Silber für Bernadette Graf, Platz fünf für Kathrin Unterwurzacher). Auch für sie geht es jetzt direkt nach Vorarlberg, wo sie die Herren kommende Woche ablösen. Insgesamt zwei Wochen will Damen-Trainer Marko Spittka seine Medaillenhoffnungen und Zukunftsträger wie Desirée Klinger mit intensiven Bergläufen und Krafteinheiten in Form bringen.

  • Investition in die Zukunft – Das Kader-Weekend 2016

    Beim Kader-Weekend 2016 traf am 21. und 22. Mai der neue U15 Kader erstmals zusammen. Im Bundesleistungszentrum in Hohenems wurden dabei die Weichen in Richtung Zukunft gestellt.

     

    Wer im Judo erfolgreich sein will, muss früh damit beginnen. Deshalb nahmen die Nachwuchs-Coaches Reinhold Lorenzi und Michael Greiter vergangenes Wochenende den neu formierte Vorarlberger U15 Kader erstmals unter ihre Fittiche. Insgesamt 21 wissbegierige Judoka sämtlicher Ländle-Vereine durften dabei in die reiche Schatzkiste der Trainer blicken und lernten dabei allerhand technische und taktische Finessen.  Doch trotz des straffen Zeitplans und vieler schweißtreibender Stunden, kam auch der Spaß nicht zu kurz. Denn ein gutes Team, ist auf jeden Einzelnen angewiesen. Und um dieses Team zu bilden, standen auch jede Menge Spiele, Staffelläufe, Mannschaftskämpfe und eine gemeinsame Übernachtung im Dojo auf dem Programm, wo sich die Kids besser kennen lernen konnten. Die Zukunft kann kommen. 

    Der Kader:

    Reinprecht Josua, Bregenz

     Schlömmer Bernhard, Feldkirch

    Reisch Cheyenne, Feldkirch

    Kosel Elias, Dornbirn

    Kemter Denise, Dornbirn

    Fussenegger Tobias, Dornbirn

    Gruber Matteo, Dornbirn

    Pastor Simon, Dornbirn

    Scheider Andreas, Dornbirn

    Bereuter Fabian, Dornbirn 

    Aliev Scheich, Hohenems

    Aliev Shamil, Hohenems 

    Raseltu Bathuan Hohenems

    Marte Annika, Hohenems

    Marte Johannes, Hohenems

    Kräutler Diana, Hohenems

    Yildirim Hilal, Hohenems

     Rüdisser Maria, Montafon

    Kesselbacher Ida-Maria, Montafon

    Minasyan Tatevik, Montafon

    Kohler Johannes Montafon

     
  • Back on Top: Vorarlberger Machtdemonstration in Russland

    Beim European Cup im russischen Orenburg melden sich die Vorarlberger Desirée Klinger und Laurin Böhler mit Silber und Bronze eindrucksvoll in der Europäischen Spitze zurück. Gleichzeitig holten sie als die einzigen Österreichischen Medaillengewinner die heimischen Kohlen aus dem Feuer.

    Osteuropa ist bekanntermaßen ein hartes Pflaster für Judoka. Besonders in Russland sucht die Dichte an Weltklassesportlern ihresgleichen. Umso erfreulicher und besonders wertvoll ist es daher, wenn Vorarlberg Sportler zum „Russen-Schreck“ avancieren. So geschehen  dieses Wochenende beim European Cup in Orenburg. Denn mit Desirée Klinger und Laurin Böhler schrieben gleich zwei Athleten des ULZ Hohenems Judo Vorarlberg gewaltig an und lederten ihre Kontrahenten reihenweise auf die Matte. Mit Silber und Bronze holten die Beiden gleichzeitig die einzigen Medaillen für Österreich.

    Das langersehnte Podest

    Besonders für Desirée Klinger, die nach ihrer langen Verletzungspause in den vergangenen Monaten hart an ihrer Form arbeitete, sollte der Samstag eine wahre Genugtuung werden. In der Gewichtsklasse –57 KG lieferte die 22-Jährige auf ihrem Weg ins Poolfinale gegen ausschließlich Russische Gegnerinnen eine souveräne Vorstellung. Nach einem schnellen Auftaktsieg drehte sie im zweiten Kampf gegen Mariya Kostenko einen Yuko-Rückstand und siegte Ippon nach einer Festhalte-Technik. Im darauf folgenden Halbfinale machte sie 40 Sekunden vor Schluss mit einer Kosoto-Gake-Beintechnik den Sack zu. Und wie sollte es anders sein, im Finale wartete mit Natalia Golomidova erneut eine Russin auf Klinger. Leider wollte ihr gegen die lästige Osteuropäerin wenig gelingen. Die Silbermedaille kann sich aber mehr als nur sehen lassen. „Großartige Rückkehr“, wie es der zufriedene Nationaltrainer Béla Riesz ausdrückte.

    Gelungenes Comeback

    Am Sonntag gab dann Laurin Böhler sein langersehntes Comeback auf der internationalen Bühne. Nach einem Kreuzbandriss und fast einem Jahr Wettkampfpause zeigte sich der 21-Jährige jedoch kein bisschen eingerostet. In der Klasse -100 KG fertigte er seinen Russischen Auftaktgegner mit einem tiefen Seio-Nage-Schulterwurf und anschließender Würgetechnik ab. Und auch im Poolfinale gegen den zweiten Russen Ikoev gab er seine Yuko-Führung nicht mehr her und kämpfe sich geschickt über die Zeit. Im Kampf um den Finaleinzug sollte dann aber der Aserbaidschaner Zelym Kotsoiev zum Stolperstein werden. In einem bis zum Ende offenen Kampf gelang Laurin nach einem Waz-ari-Rückstand zwar noch eine Yuko-Wertung, Kotsojev lies sich die Butter aber nicht mehr vom Brot nehmen. Im Match um Bronze war dann aber wieder der Schwarzacher am Zug und machte gegen den Slowaken Hajas mit einem mächtigen Ura-Nage-Ausheber nach 45 Sekunden kurzen Prozess. 

  • Es bleibt spannend - 2. Runde Schülercup

    Wieder keine Vorentscheidung! Bei der 2. Runde des diesjährigen Schülercups konnte sich Tabellenführer Bregenz zwar etwas absetzen, die Verfolger aus Dornbirn halten aber Schritt.

    Es zeichnete sich bereits beim Start des heurigen Schülercups ab, es wird eine spannende Saison. Und auch die zweite Runde, vergangenes Wochenende in Hohenems, sollte keine Vorentscheidung bringen. Denn die Kids aus Bregenz und Dornbirn lieferten sich erneut ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen mit sehenswerten Fights. Am Ende konnten die Seestädter ihre Tabellenführung verteidigen. Mit 47 Punkten liegen sie nun drei Zähler vor Verfolger Dornbirn. Etwas abgeschlagen auf dem dritten Platz liegen die Judoka des UJC Hohenems (16 Punkte), die sich mit Montafon (15 Punkte) und Feldkirch (11 Punkte) um einen Platz auf dem Podest matchen. Es darf demnach ein spannendes Finale erwartet werden. Alles ist offen. 

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